M&P AUS DER PRAXIS
In der Nacht vom 08. auf den 09. Oktober 2025 verändert sich für einen Unternehmer aus Lübeck alles. Was als gewöhnlicher Abend endet, wird wenige Stunden später zu einem Großbrand mit verheerenden Folgen.
Am Ende bleibt:
Ein Schaden im sechsstelligen Bereich.
Und viele offene Fragen.
Eine davon wiegt besonders schwer:
Hätte dieser Akkubrand verhindert werden können?
Was diesen Fall so besonders macht: Die vermutete Ursache ist ein Thema, über das wir bereits mehrfach berichtet haben – Lithium-Ionen-Akkus.
Ein realer Fall: Der Brand bei unserem Kunden Herrn Schott
Der Brand ereignete sich auf einem Grundstück im Rosalind-Franklin-Weg in Lübeck. Eigentümer der Halle war Herr Schott, ein langjähriger Kunde von Martens & Prahl Lübeck.
Die Halle, ursprünglich aus den 1990er Jahren, wurde teilweise von Herrn Schott selbst sowie von einem eingemieteten Kleinspediteur genutzt. Eine Trennwand separierte die beiden Hallenbereiche – verhindern konnte sie die Ausbreitung des Feuers jedoch nicht.
Was den Fall besonders macht:
Die Hinweise auf die mögliche Brandursache sind alarmierend eindeutig.




Der Verdacht: Geladene Akkus als Auslöser
Augenzeugenberichte und Videoaufnahmen zeigen, dass das Feuer zuerst im vorderen rechten Bereich der Halle ausbrach – genau dort, wo der Mieter seine Akkus lagerte und zum Laden angeschlossen hatte.
Die offizielle Ursache ist zwar nicht abschließend geklärt. Doch laut Aussagen gegenüber Medien gilt als sehr wahrscheinlich:
Ein Akkubrand durch Lithium-Ionen-Akkus.
Ein Szenario, das wir aus vielen Schadensfällen kennen.
Totalschaden trotz schneller Hilfe
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte die Halle nicht gerettet werden.
Medienberichte (u. a. HL-LIVE, NDR und SAT.1 Regional) dokumentieren eindrucksvoll die Wucht des Feuers.
Vollständig zerstört wurden unter anderem:
- Maschinen und Fahrzeuge
- Inventar und Materialien der technischen Hausverwaltung
- gelagerte Betriebsmittel


Doch neben dem materiellen Schaden gibt es eine zweite Ebene, die oft unterschätzt wird:
– Die emotionale Belastung
– Die organisatorischen Folgen
– Die Existenzfrage
Und genau hier zeigt sich, wie entscheidend die richtige Absicherung ist.
Was bleibt, ist allerdings nicht nur ein finanzieller Schaden – sondern auch eine wichtige Erkenntnis. Lithium-Ionen-Akkus bergen ein oft unterschätztes Risiko.
Akkubrand – eine unterschätzte Gefahr
Lithium-Ionen-Akkus sind: Praktisch. Effizient. Alltagstauglich.
Und genau das macht sie so gefährlich.
Lithium-Ionen-Akkus sind nicht mehr wegzudenken. Ob in E-Bikes, Werkzeugen, Smartphones, Gartengeräten uvm.
Denn viele unterschätzen, welches Risiko entsteht, wenn:
- Akkus unbeaufsichtigt oder falsch geladen werden
- keine geeigneten Ladebereiche vorhanden sind
- Akkus beschädigt sind und überhitzen
- nötige Sicherheitsmaßnahmen fehlen
Warum gerade das Laden kritisch ist
Die meisten Akkubrände entstehen nicht in Betrieb, sondern beim Laden.
Ein kleiner Defekt genügt.
Eine Überhitzung.
Ein technischer Fehler.
Und innerhalb weniger Minuten entsteht ein Brand, der sich explosionsartig ausbreiten kann.
Genau dieses Szenario könnte auch im Lübecker Fall eine Rolle gespielt haben.

➡️ Mehr zu den Hintergründen und Risiken von Akkubränden lesen Sie auch in unserem Beitrag:
Der entscheidende Fehler: Laden ohne Sicherheitskonzept
Der kritischste Punkt im beschriebenen Fall:
Das Laden von Akkus innerhalb einer Halle – ohne erkennbare Sicherheitsmaßnahmen.
Denn gerade beim Laden ist das Risiko am höchsten.
Typische Gefahrenquellen:
- unbeaufsichtigtes Laden über Nacht
- Lagerung auf brennbaren Materialien
- fehlende Brandschutztrennung
- keine geeigneten Ladezonen
- Nutzung von Nicht-Original-Ladegeräten
Prävention: So lassen sich Akku-Brände vermeiden
Der Fall zeigt eindrücklich: Prävention ist entscheidend.
Unternehmen – insbesondere im Hotel- und Gewerbebereich – sollten klare Sicherheitsmaßnahmen etablieren.
Wichtige Schutzmaßnahmen im Überblick
1. Sichere Ladebereiche einrichten
- getrennte, feuerbeständige Räume
- keine Lagerung brennbarer Materialien in unmittelbarer Nähe
2. Ladezeiten überwachen
- kein Laden über Nacht oder unbeaufsichtigt
3. Nur geprüfte Technik verwenden
- Original-Akkus und Ladegeräte nutzen
4. Defekte Akkus sofort aussortieren
- keine beschädigten oder aufgeblähten Akkus verwenden
5. Brandschutzsysteme installieren
- Rauchmelder
- geeignete Feuerlöscher (für Lithium-Brände geeignet)
Prävention ist wichtig – aber nicht alles
Ja, Prävention kann viele Risiken reduzieren.
Aber dieser Fall zeigt auch:
Nicht jedes Risiko lässt sich vollständig ausschließen.
Und genau deshalb ist ein zweiter Faktor entscheidend:
Die richtige Versicherung – und der richtige Partner
Im Schadenfall geht es nicht nur darum, ob Sie versichert sind.
Sondern:
- Wie gut Sie versichert sind
- Welche Leistungen tatsächlich greifen
- Wer sich kümmert, wenn es ernst wird
Ein Großschaden wie dieser bringt viele Fragen mit sich:
- Wer übernimmt den Schaden?
- Was ist wirklich versichert?
- Wie schnell erfolgt die Regulierung?
Ein erfahrener und zuverlässiger Versicherungsmakler macht hier den Unterschied.
Warum persönliche Betreuung im Schadenfall entscheidend ist
Für Herrn Schott war klar:
Er hat einen Partner an seiner Seite, der ihn kennt – und sich kümmert.
Gerade in solchen Situationen zeigt sich der wahre Wert einer guten Betreuung:
- Unterstützung bei der Schadenabwicklung
- Kommunikation mit Versicherern
- schnelle und klare Prozesse
- persönliche Erreichbarkeit
Nicht allein durch den Schaden gehen zu müssen, ist ein entscheidender Faktor.
Fazit: Ein Akkubrand, der zum Umdenken zwingt
Der Fall von Herrn Schott zeigt eindrücklich, wie hoch das Risiko durch Lithium-Ionen-Akkus tatsächlich ist.
Was als alltäglicher Ladevorgang beginnt, kann innerhalb kürzester Zeit zu einem Großbrand eskalieren.
Deshalb gilt:
Wer Akkus nutzt, muss auch Verantwortung für deren sichere Handhabung übernehmen.
👉 Prävention ist Pflicht.
👉 Absicherung ist existenziell.
Warum dieser Fall besonders wichtig ist
Dieser Brand ist kein Einzelfall – sondern ein reales Beispiel dafür, wie schnell sich ein Risiko in eine Katastrophe verwandeln kann.
Besonders tragisch:
Der Schaden wäre möglicherweise vermeidbar gewesen.
Jetzt Absicherung prüfen, bevor es zu spät ist!
Ein Brand wie dieser kommt unerwartet.
Aber die Vorbereitung darauf liegt in Ihrer Hand.
Lassen Sie jetzt Ihre aktuelle Absicherung überprüfen:
- Deckt Ihre Versicherung Akkubrände ab?
- Sind alle Risiken wirklich berücksichtigt?
- Haben Sie im Ernstfall einen starken Partner an Ihrer Seite?
Wir unterstützen Sie dabei – persönlich und zuverlässig.
Jetzt Beratung anfragen und auf Nummer sicher gehen.
Ihr Martens & Prahl Team aus Lübeck



